Der Vorsitzende Klaus Geise begrüßt seinen neuen Stellvertreter Hubertus Hasse (rechts)

Hubertus Hasse hat im Vorstand des Fördervereins im Netzwerk Wirtschaft-Schule die Nachfolge seines Vaters als 2. Vorsitzender angetreten. Der Verein stimmte während der Jahreshauptversammlung dem Wechsel einstimmig zu. Ebenso einmütig wurde der Wirtschaftsplan für 2018/19 verabschiedet, der von Schatzmeister Peter Müller vorgestellt wurde. Während im laufenden Jahr noch eine leichte Unterdeckung des Budgets zu verzeichnen ist, gibt es im kommenden Jahr einen deutlichen Überschuss aufgrund eingesparter Gehaltskosten. Und das war die nächste News des Abends: Heike Kreienmeier übt ihre Aufgabe als Regionale Bildungskoordination (RBK) seit dem 1. September im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung aus. Dennoch werden die bisherigen Arbeitsleistungen am gewohnten Arbeitsplatz im  vollen Umfang weitergeführt. Sie sind fortan in das Jobstarter-Plus-Projekt ALEXA eingebettet, ein Projekt aus Bundesmitteln, das beim Gilde-Zentrum in Detmold angesiedelt ist. Rolf Merchel, Geschäftsführer der Gilde-Wirtschaftsförderung GmbH, erläuterte das Projekt und versicherte, dass sich für das Netzwerk Wirtschaft-Schule im Lippischen Südosten keine Einbußen ergeben würden: „Im Gegenteil, es wird mit unseren Angeboten zum externen Ausbildungsmanagement eine Verbesserung der Situation geben.“

Zu den Projektbausteinen, die sich speziell an Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern richtet, zählen Coachings und Workshops, in denen unter anderem die Nutzung digitaler Medien und die Qualifizierung von Ausbildungsbotschaftern  Inhalte sind. Die passgenaue Vermittlung in Ausbildung und die Unterstützung der Ausbildungsbetriebe sind wesentlicher Bestandteil des Projekts, das sich über drei Jahre erstreckt und am 30.06.2021 beendet sein wird. Die überaus „hohe Kooperationsfähigkeit und -willigkeit“ im Netzwerk des Lippischen Südostens als Partner im Projekt lobte Markus Rempe von der Lippe Bildung eG. Er hoffte, ebenso wie Merchel, dass der Förderverein das Bundesprojekt überdauert. Der Vorsitzende Klaus Geise kündigte eine Klausurtagung für das kommende Jahr an, in dem über die Zukunft des Vereins entschieden werden soll. Im Jahr 2019 endet nämlich der 5-Jahresplan, der 2014 festgelegt wurde.

Ein Rundgang durch das „Haus am Paradies“ unter der Leitung von Christoph Dolle, dem neuen Beigeordneten der Stadt und gleichzeitig auch neuem Mitglied im Förderverein, offenbarte die vielfältigen Möglichkeiten des Integrationszentrums.