Einfach, direkt und persönlich – Bewerbung im Kurzkontakt 

Alle Beteiligten beim Speed-Dating in Lügde waren sich einig: Es hat sich gelohnt!

Unter dem Motto „Durchstarten statt Abwarten“ lud das Netzwerk Wirtschaft-Schule zum zweiten Mal zum Speed-Dating in die Klassenräume der Schüler. Dort erhielten sie nicht nur Orientierung, sondern im besten Fall sogar einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz in einem heimischen Unternehmen.

Kurz vor den Sommerferien hatten die Schüler in Blomberg und Lügde die Möglichkeit zu Kurzbewerbungen, den Speed-Datings für Ausbildungssuchende. Zu diesem Zweck kamen  Unternehmensleiter und Personalverantwortliche oder Ausbilder direkt in die Schulen. Bequemer ging’s nicht!


Am Mittwoch, 4. Juli 2018, von 13.30 bis 15 Uhr fand im Schulzentrum Blomberg das erste Speed-Dating statt. In mehr als 60 Gesprächen nutzten Schüler/innen die Chance, sich innerhalb von zehn Minuten bei Personalverantwortlichen vorzustellen und Informationen zu den Ausbildungsberufen zu erhalten. Gleichzeitig hatten sie quasi eine „Generalprobe“ für ein „echtes“ Bewerbungsgespräch im Unternehmen. Auch wenn nach Aussagen der Unternehmensvertreter manche Schüler/innen noch sehr nervös waren, kann dieses Training im Speed-Dating zu mehr Gelassenheit in künftigen Bewerbungsgesprächen führen.

 

Vielleicht der erste, direkte Kontakt zwischen Schüler und Ausbildern im Speed-Dating im Schulzentrum Blomberg. Ausbildungsleiter Moritz Jähne und Monique Waldow vom Unternehmen Rainer Kiel Kanalsanierung mit Marten Hank.

 

Benjamin Krentz, Geschäftsführer der infinity GmbH, im Gespräch mit Joy-Larissa van Gom, die sich für die Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau interessiert

Am Mittwoch, 11. Juli 2018, von 13 Uhr bis 14.30 Uhr ging es in die zweite Runde in der Johannes-Gigas-Schule in Lügde. In den Räumen der 6. Klassen führten 24 Schüler etwa 50 Gespräche  im 10-Minuten-Takt mit Beratern, Ausbildern oder Personalverantwortlichen sprechen können. „Ich hätte nicht gedacht, wie vielseitig der Beruf einer Verwaltungsfachkraft ist“, meint im Anschluss Joy-Larissa von Gom und ihre Mitschülerin Marie Köhring bestätigt, dass es eine tolle Veranstaltung mit vielen guten Impulsen war. Nachdem das erste Lampenfieber überstanden war, wagten die Schüler und Schülerinnen sogar mehrere Gespräche.

 

 

 

 

Folgende Ausbildungsberufe werden angeboten:

  • Altenpfleger/in, Altenpflegehelfer/in,
  • Bankkaufmann/frau,
  • Elektroniker/in für Geräte und Systeme,
  • Fachkraft für Lagerlogistik,
  • Fachkraft für Rohr- Kanal- und Industrieservice,
  • Hotelfachfrau/mann,
  • Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandel,
  • Koch / Köchin,
  • Mechatroniker/in,
  • Maschinen- und Anlagenführer/in,
  • Restaurantfachkraft,
  • Pflegefachkraft,
  • Veranstaltungskauffrau/mann,
  • Verwaltungsfachangestellte/r,
  • Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik,
  • Industriemechaniker/in,
  • Werkzeugmechaniker/in,
  • Industriekauffrau/ Industriekaufmann

 

Anmeldungen  von Schüler/innen zum Speed-Dating in Lügde bitte bis zum 06. Juli an kreienmeier@staylipso.de oder per Telefon an 05235 343003  oder über die Studien- und Berufsorientierungslehrer/innen der beteiligten Schulen

 

Folgende Unternehmen und Institutionen beteiligten sich  in Blomberg am Speeddating:

 

Ausbildungsberatung und -Vermittlung bieten an:

Am 11. Juli in der Johannes-Gigas-Schule Lügde sind folgende Unternehmen und Berater dabei

Ausbildungsberatung und -Vermittlung bieten an:

Die offenen Ausbildungs- und Studienplätze für 2018 und 2019 siehe http://staylipso.de/ausbildungsboerse/

 

Ansprechpartner sind:

Heike Kreienmeier, Regionale Bildungskoordination, 05235 343003, kreienmeier@staylipso.de

Sebastian Prange, Industrie- und Handelskammer, 05231 760178

 

Wie es im letzten Jahr war:

Quasi im „Heimspiel“ konnten Schüler/innen direkt und unkompliziert einen ersten Kontakt zu den Personalverantwortlichen der heimischen Unternehmen aufnehmen, die zu diesem Zweck in das Schulzentrum Blomberg und in die Johannes-Gigas-Schule Lügde gereist waren. Gleichzeitig gab es Beratungsmöglichkeiten bei den Kammern, der Hochschule OWL sowie der Agentur für Arbeit.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Von 49 Schülern haben acht einen festen Praktikumsplatz erhalten und 13 weitere haben mit einer Einladung zu einem Bewerbungsgespräch berechtigte Aussicht auf einen Ausbildungsplatz. Zwei weitere Schüler haben Beratungsgespräche vereinbart, um mehr Kenntnisse über ihre beruflichen Vorstellungen zu erhalten.

Für alle Schüler war es ein Probedurchlauf eines echten Bewerbungsgesprächs, für das sie sich nun besser vorbereitet sehen.